Direkt zum Hauptbereich

Posts

Es sind nicht die FinTechs, die Arbeitsplätze bei den Banken abbauen, sondern deren jahrelange fehlenden Strategien.

Bankmodelle im Wandel Früher war er ein vertrautes Gesicht: der Bankangestellte in der Filiale einer Bank. Er wusste genau Bescheid, welche Geldeingänge Sie hatten, welche Anlagen für Sie geeignet erschienen. Alles irgendwie easy. Dann kamen die großen Bankstrategien aus den Türmen in Frankfurt, und diese hatten nahezu alle 2 Jahre neue geniale Ideen. Die besten Sprüche, die in Erinnerung sind: „Der Kunde muss im Mittelpunkt stehen.“ Hört sich gut an, gilt aber auch ohne geniale Strategie, z. B. bei Ihrem Lieblingsitaliener oder bei Ihrem Friseur.  Jetzt bauen die grossen Banken ihre Mitarbeiter ab, weil das Geschäft in der Fläche nicht mehr rentabel ist. Gut, Kundennähe ist im Banking eigentlich auch nicht so wichtig, Hauptsache der Kunde macht seine Bankgeschäfte kostengünstig für die Bank. Diese Strategie geht aber nur bedingt auf. Bankdienstleistungen sind heute transparenter denn je zuvor.  Bei dem laufenden Arbeitsplatzabbau wurde noch nicht kalkuliert, wie ...

2forFrankfurt – 2Generationen von Unternehmer

2forFrankfurt bietet die CONSULTING ROADMAP TO GERMANY FinTechs und Financials suchen Lösungskonzepte, wenn der Brexit in die Entscheidungs- und Umsetzungsphase kommt. Die Politiker aus Wiesbaden und Frankfurt sind auf Werbetouren in London unterwegs um Frankfurt als einen internationalen, leistungsfähigen Finanzstandort und neues Zuhause für die Firmeninhaber und ihren Mitarbeiter zu präsentieren. Frankfurt bietet alles was für die Ansiedlung an einem neuen Standort wichtig ist. Hervorragende Infrastruktur in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet, internationale Schulen, Goethe Universität   mit dem House of Finance,   Deutsche Börse, FinTech-Hubs, internationalen Flughafen, grosses  kulturelles Angebot, Museen und vieles mehr. In Frankfurt sind mit der DFB Zentrale die Weltmeister zuhause. Was bieten die beiden Unternehmer Sven L. Franzen und Manfred R. Elsner für FinTechs / Financials / FinanzdienstleistungsUnternehmen die nach Frankfurt übersiedeln wollen? ...

Banken erfinden sich ständig neu. Fintechs sollten an weiteren Mittelstandsangeboten arbeiten.

        Mit der geplanten Aufspaltung der Mittelstandsbank, der sog. DNA der Commerzbank, gehen die kleineren Mittelstandstandsunternehmen in den Privatkundensektor, die sog. größeren Mittelstandsunternehmen in die Investmentbank.   Wenn man sich die Renditezahlen der beiden Segmente anschaut, dann macht dies vielleicht Sinn.  Klar, so kann man für die Analysten und Anleger eine segmentbezogene bessere Rendite präsentieren und die Einsparungsmaßnahmen im Back-Office dem Betriebsrat besser erklären. Laut einer Studie der KfW-Bank (April 2015) ist der deutsche Mittelstand überaltert: Das Durchschnittsalter mittelständischer Unternehmensgründer liegt aktuell bei 51 Jahren. Nur noch 12 Prozent der Unternehmer im Mittelstand sind unter 40 Jahre alt, 2002 waren es noch fast 30 Prozent. Ein kleinerer Mittelständler soll sich künftig von einem Privatkundenberater bei der Commerzbank beraten lassen. Da stellt sich für mich die Frage, welche Beratung s...

Frankfurt am Main the Financial Center in Europe

Großbritannien ist immer noch im Drafting-Modus für das Austrittsschreiben gem. Artikel 50 des EU-Vertrages. Den Verantwortlichen in Brüssel drängt es scheinbar nach den ersten forschen Auftritten der EU- und nationalen Politiker nicht mehr so dieses Schreiben zu erhalten. Brexit ist  zur Zeit nicht mehr regelmäßig in den   großen Tages- und Wochenzeitungen zu finden.   Anders sieht es da bei den in London angesiedelten Banken und Financial Institutions aus. Sie prüfen Szenarien über das künftige Domizils ihres Unternehmens.  Die Beratungsgesellschaften bringen sich in Stellung und formieren ihre Teams. Diesseits und jenseits der Themse.  Anfang August 2016 hat der hessisches Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir mit einer 30-köpfigen Delegation eine Werbetour nach London unternommen, um die Vorzüge des Standortes Finanzplatzes Frankfurt nach Brexit-Votum zu präsentieren. Das war eine richtige Aktivität zum richtigen Zeitpunkt.   Frankfu...

Convenient Ideologie

Ideologie: „Im engeren Sinne wird damit zum einen auf Karl Marx zurückgehend das „falsche Bewusstsein“ einer Gesellschaft bezeichnet.“ Am einfachsten zu verstehen ist das am Beispiel anhand ihres Lieblings-Italieners.   ... ich habe heute frische Tortellini gefüllt mit Mozzarella. Schon die Vorstellung lässt den Gast das Wasser im Mund zusammenlaufen.   Die Antwort wird in 99% der Fälle sein, ja ich will es. Dann wird es serviert und Gastwirt fragt: bisschen Pfeffer und Parmesan und vielleicht doch ein Glas Rotwein?   Allein der Duft der Tortellini benebelt den Gast und er ist bereit seine weitere Bestellungen z.B. den Rotwein vorzunehmen.   Frage: Sind das sog. Kopplungsgeschäfte oder sagen sie, das finde ich doch einen super Service. Wahrscheinlich sagen, ja ich will auch ein Glas Rotwein dazu trinken.   „Alles Convenient.” Egal ob die Tortellini aus einem leckeren Vorprodukt stammen. Den Preis lassen wir hier jetzt mal offen, den kan...